Hintergrundinfo Schmerztherapie
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Bei dem von uns angewendeten Schmerztherapieverfahren können gezielt Injektionen schmerzstillender Substanzen erfolgreich eingesetzt werden.
Bei der perineuralen Infiltration (PNI, siehe Bilder unten) erfolgt die korrekte Platzierung der Nadel an den gereizten Nerv im Nervenaustrittskanal.
Nun wird ein lokal verbleibendes Cortisonpräparat, dessen Dosis daher sehr klein gehalten werden kann, injiziert. Das Cortison ist an dieser Stelle hochwirksam entzündungshemmend, sodass der Nerv abschwillt und so wieder seine Funktion erlangt. Zusätzlich spritzen wir ein längerfristig wirkendes Betäubungsmittel, um die Schmerzempfindlichkeit des betroffenen Nervs zu verringern. Die Behandlung führen wir im wöchentlichen Abstand mehrmals durch, bis die Symptome abgeklungen sind.
Eine ähnliche Vorgehensweise wenden wir bei der CT-gesteuerten Facetteninfiltration (FI, siehe Bild unten) an. Bei diesem Verfahren werden die dünnen Injektionsnadeln unter Sichtkontrolle mittels der Computertomographie genau an die kleinen Wirbelbogengelenke (Facettengelenke) platziert und die beschriebenen Medikamente verabreicht.
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| Die Infiltrationsbehandlung an der Lendenwirbelsäule wird in Bauchlage durchgeführt. Bei der Behandlung der Halswirbelsäule liegt der Patient auf dem Rücken im CT-Gerät.
Zunächst erfolgt ein CT-Schnittbild, um das zu behandelnde Areal zu lokalisieren. Mithilfe eines Referenzdrahtes und der CT-Laserzieleinrichtung wird die Haut an der Einstichstelle mit einem Stift markiert. Nach Desinfektion der Haut wird eine dünne Nadel an der betroffenen Stelle vorgeschoben und die Position mit einem CT-Schnittbild kontrolliert. Dann werden die Medikamente verabreicht. Nach Entfernung der Nadel ist die Behandlung abgeschlossen.
Die Behandlung ist nicht unangenehm für unsere Patienten und wird problemlos toleriert. Sie dauert in der Regel nicht länger als 5 Minuten. |
| Eine CT-gesteuerte Infiltrationsbehandlung kann bei den meisten Patienten, bei denen sie indiziert ist, durchgeführt werden. Es gibt einige wenige Ausnahmen. Wird ein blutverdünnendes Mittel eingenommen, so ist eine Behandlung nur dann möglich, wenn dieses für die Zeit der Therapie abgesetzt werden kann. Eine Behandlung ist nicht möglich bei bekannter Allergie auf die eingesetzten Medikamente. |
