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19. Mai 2010
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Zweigstelle MED-Facharztzentrum
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Kernspintomographie


Mit der Kernspinresonanztomographie oder Magnetresonanztomographie (MRT) können Querschnittsbilder der anatomischen Verhältnisse und krankhafte Veränderungen des menschlichen Körpers dargestellt werden.

Ähnlich wie bei der Computertomographie mit Röntgenstrahlen werden hier mittels einem Magnetfeld und Impulsen die in den interessierenden Bereich gesendet werden (und auch aus diesem Bereich empfangen werden), also ohne Strahlenbelastung für den Patienten, Daten des Untersuchungsgebietes aufgenommen und durch komplizierte Rechenprozeduren in eine Bildinformation umgewandelt.

Einsatzgebiete sind z.B. die Diagnostik bei Erkrankungen von Gehirn, Rückenmark, Gelenken, Herz und Gefäßen. Auch der Nachweis von Tumoren in Bauchorganen kann über MRT erfolgen.

 

Vorteile kernspintomographischer Verfahren:

MR-Angiographien lassen eine Darstellung von Blutgefäßen nach Injektion eines Kontrastmittels in die Gefäßbahn zu, in der Regel in eine Armvene. Diese Bilder können ansonsten nur mit einer Computertomographie bzw. durch einen invasiven Eingriff (mittels Katheter, ähnlich dem Herzkatheter) erstellt werden. Beides ist mit einer Strahlenbelastung und auch gewissen Risiken verbunden (Katheter) – im Gegensatz zur MRT.

Durch eine kernspintomographische Darstellung des Gallenwegssystems (MRCP), kann eine sehr genaue Untersuchung ohne Zuhilfenahme von invasiven Verfahren (Endoskopie) erfolgen.

 

Unser Leistungsspektrum im Bereich Kernspintomographie:

  • Untersuchung von Kopf, Hals, Thorax (Brustkorb) und Abdomen (Bauch, insbesondere Darstellung der Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren und auch der Beckenorgane, z.B. Blase, Prostata)
  • Musculoskeletale Untersuchungen (Diagnostik im Bereich der Wirbelsäule und Bandscheiben, der Gelenke, Knochen und Weichteile/Muskulatur)
  • Anfertigen von MR-Angiographien (Darstellung von Blutgefäßen nach Injektion eines Kontrastmittels in die Gefäßbahn, in der Regel in eine Armvene):
  • z.B Gefäße der Bauch-/Becken-Beinregion, des Brustkorbes aber auch der Kopf-/Halsregion.
  • Hydro-MRT (spezielle Darmdiagnostik, z.B. bei Patienten mit Morbus Crohn, einer besonderen Erkrankung des Dünn- und Dickdarmes)
  • Darstellung des Gallenwegssystems (MRCP)
  • Arthro-MRT (Kernspinuntersuchung nachdem vorher unter Röntgenkontrolle Kontrastmittel in ein Gelenk verabreicht wurde, zum Bsp. Schulter


Wir planen, unser Leistungsspektrum für Sie um folgende Untersuchungsmethoden zu erweitern:

  • Herz-MRT
  • Ganzkörper-MRT

 

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