Hintergrundinfo Nuklearmedizin
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| Die Nuklearmedizin bietet unter anderem Möglichkeiten, die Funktion einzelner Organe zu überprüfen. Dazu werden Radiopharmaka in die Armvene verabreicht, die sich in unterschiedliche Stoffwechselvorgänge „einklinken“ bzw. sich im Stoffwechsel/Gewebe anreichern. Um eine auswertbare, bildliche Darstellung (Szintigramm) zu erhalten, werden so genannte Gammakameras eingesetzt. Sie messen, welche Strahlung an welchen Stellen des Körpers freigesetzt wird und wandeln diese Messwerte in die meist farbige Darstellung des Szintigramms um. |
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Die Untersuchung mit Hilfe der Gammakameras wird in der Regel im Liegen durchgeführt, im Falle der Schildrüse und auch anderer Fragestellungen aber auch im Sitzen.
Je nach Vordiagnose und zu untersuchender Körperregion kann die Dauer der Untersuchung unterschiedlich sein – der Zeitaufwand variiert zwischen einer halben Stunde und mehreren Tagen, an denen Sie jeweils für einen gewissen Zeitraum untersucht werden. Dies ist aber die absolute Ausnahme.
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Normalerweise sind für die meisten nuklearmedizinischen Untersuchungen keine besonderen Vorbereitungen notwendig.
Auch nach der Untersuchung kann eine erhöhte Trinkmenge die Strahlenbelastung minimieren, da die meisten Substanzen über die Niere ausgeschieden werden. |



