Hintergrundinfo Mammographie
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| Der Begriff „Mammographie“ leitet sich vom lateinischen Begriff für die weibliche Brust ab („Mamma“) und ist eine Untersuchung, die dabei helfen kann, noch nicht tastbare Anzeichen von Brustkrebs zu erkennen, indem sie Mikroverkalkungen sichtbar macht. Da nicht bei jedem Brustkrebs/Brustkrebsvorstadium Mikroverkalkungen vorliegen, kann Brustkrebs jedoch nicht in jedem Fall durch Mammographie diagnostiziert werden. Die Mammographie leitet sich aus dem konventionellen Röntgenverfahren ab, arbeitet also mit Röntgenstrahlen, die verschiedene Gewebearten unterschiedlich stark durchdringen und in Form von Röntgenbildern gut auswertbare Ergebnisse über eventuelle Veränderungen liefern. Entscheidend ist, dass Mammographiegeräte exakt für die Besonderheiten des Brustgewebes entwickelt wurden und somit einige entscheidende Vorteile in Sachen Diagnosegenauigkeit bringen. Das weiche Brustgewebe mit seinen teils sehr geringen Dichteunterschieden kann sehr genau untersucht werden – Haut, Fett- und Drüsengewebe lassen sich sehr gut von Verkalkungen unterscheiden. |
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| Die Mammographie wird im Stehen durchgeführt, die Brust liegt dabei auf einem speziellen Tisch des Mammographiegerätes auf. Die Brust wird nun unter Druck in die richtige Position gebracht – eine unerlässliche Grundlage für eine optimale Bildqualität. Sollte der Druck zu stark sein, geben Sie uns einfach bescheid. Je nach Vorbefund und Ziel der Untersuchung werden verschiedene Aufnahmen erstellt – dies ist sowohl von oben als auch schräg und von der Seite möglich. |
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| Cremes und Lotions, Puder, Parfums und Deos können bei der Röntgenaufnahme störende Bildeffekte hervorrufen. Bitte verzichten Sie vor der Untersuchung auf diese kosmetischen Produkte. Da sich das Gewebe der weiblichen Brust im Laufe des Zyklus verändert, sind bestimmte Zeitpunkte für die Mammographieuntersuchung besonders günstig. Wenn möglich sollten Sie Ihren Untersuchungstermin so vereinbaren, dass er in der ersten Zyklushälfte liegt, optimalerweise rund eine Woche nach der Regelblutung. Im Falle einer Schwangerschaft ist eine Mammographie zwar möglich, kann jedoch mit weniger hoher Wahrscheinlichkeit einen eventuellen Brustkrebs erkennbar machen. Sollte – beispielsweise aufgrund eines tastbaren Knotens – in der Schwangerschaft der Verdacht auf Brustkrebs bestehen, wird daher i.d.R. auch die Entnahme einer Gewebeprobe notwendig. |



