Hintergrundinfo Kernspintomographie
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Durch Kernspinresonanztomographie oder Magnetresonanztomographie (MRT) lassen sich Querschnittsbilder der anatomischen Verhältnisse des menschlichen Körpers und deren Varianten bzw. krankhaften Veränderungen erzeugen.
Die Basis für das Verfahren bilden Eigenschaften der Wasserstoffatomkerne in unserem Körper. Durch ein künstlich erzeugtes Magnetfeld werden diese gezielt ausgerichtet und anschließend mittels Radiosignal in Schwingung versetzt. Endet das Signal, „drehen“ sich die Atomkerne zurück und hinterlassen elektrische Impulse, die durch Empfänger am Kernspintomographen ausgelesen und anschließend in eine bildliche Darstellung umgesetzt werden.
Je nach Gewebebeschaffenheit unterscheiden sich die Impulse voneinander und erzeugen dementsprechend unterschiedliche Strukturen auf dem Bild – eine optimale Möglichkeit beispielsweise für die Unterscheidung von gesunden und krankhaften Geweben.
Nachteile:
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| Die Untersuchung mittels Kernspintomographen wird im Liegen durchgeführt. Je nachdem, welche Körperregion untersucht werden soll, befinden Sie sich dabei vollständig oder zum Teil innerhalb des Gerätes. In vielen Fällen liegt Ihr Kopf jedoch außerhalb, so dass Sie die Enge sicherlich nicht als zu unangenehm empfinden werden. Je nach Fragestellung kann es notwendig sein ein Kontrastmittel zu spritzen. Bitte wundern Sie sich nicht über die zum Teil recht lauten Geräusche, die ein Kernspintomograph erzeugt, dieser ist durch die Nutzung der Magnetfelder (siehe oben) bedingt. Kopfhörer mit beruhigender Musik oder ein anderer Schutz für die Ohren schaffen Abhilfe. Die Dauer einer kernspintomographischen Untersuchung hängt vom exakten Untersuchungsbedarf ab und variiert i.d.R. zwischen 5 und 30 Minuten. Eine Kernspintomographie verursacht keinerlei Schmerzen und setzt Sie keinem Strahlenrisiko aus. |
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| Bitte bedenken Sie, dass Sie im Kernspintomographen einem starken Magnetfeld ausgesetzt sind. Legen Sie Gegenstände aus Metall (z.B. Armbanduhr, Hörgerät) unbedingt vor der Untersuchung ab und informieren Sie uns, wenn sich Metallteile innerhalb Ihres Körpers befinden (z. B. Stents, Insulinpumpen, aber auch Tätowierungen). Herzschrittmacher und Innenohrprothesen könnten im Kernspintomographen Schaden nehmen – unter Umständen muss in diesem Fall auf eine andere Unterschungsmethode zurückgegriffen werden. Ein Herzschrittmacher ist nach wie vor der Hauptgrund, dass die Untersuchung nicht durchgeführt werden kann – auch wenn es immer mehr Kliniken gibt, die trotzdem eine MRT durchführen – dies sollte aber absoluten Spezialisten und nur in besonderen Fällen überlassen werden. Unproblematisch sind in der Regel Implantate wie Gefäßstents (auch am Herzen), Herzklappen, Gefäßschirmchen aber auch Gelenkprothesen oder Metalle am Knochen, z.B. nach einem Knochenbruch. Geben Sie bitte unbedingt an, wenn in Ihrem Körper „Fremdkörper“ nach medizinischen Eingriffen sind – oder wenn Sie aus anderen Gründen metallische Strukturen im Körper haben (z.B Granatsplitter oder Metallsplitter nach z.B. Arbeitsunfall). Bei Tätowierungen und Piercings kommt es auf den Einzelfall an, wenden Sie sich daher vor der Untersuchung an unser Personal. Sollten Sie unter Platzangst leiden, melden Sie auch das frühzeitig unserem Personal; gerne können Sie vorab auf dem Gerät „probeliegen“. Häufig sind die Patienten angenehm überrascht, wie „offen“ das Gerät doch ist. Falls ein Beruhigungsmedikament von Nöten ist, muss allerdings gewährleistet sein, dass Sie an diesem Tag nicht mehr aktiv am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen (z.B. Autofahren). Lassen Sie sich in diesem Fall zur Untersuchung bringen bzw. abholen. Bei Fragen hierzu können Sie Informationen jederzeit bei einer unserer Technischen Assistentinnen oder den Ärzten auch vorab schon einholen. In letzter Zeit häufen sich Berichte über Schädigungen / Nebenwirkungen, die wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Anwendung von Kontrastmitteln bei der MR-Diagnostik stehen. Betroffen sind insbesondere Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion. Wenden Sie sich daher unbedingt vor der Untersuchung an unser Personal, wenn bei Ihnen eine Nierenerkrankung bzw. „Nierenschwäche“ bereits festgestellt wurde. Am besten ist, Sie lassen sich in diesem Fall aktuell vom Überweiser / Hausarzt den sogenannten Kreatininwert im Blut bestimmen und bringen das Ergebnis mit. |



